AirportnightRun 2018 – Der Halbmarathon auf dem Flughafen

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AirportnightRun 2018

So Freunde der gepflegten Pace…Der AirportnightRun als Halbmarathon stand an…

Ihr wisst, so häufig melde ich mich nicht bei solchen offiziellen Läufen an. Nur diesen wollte ich schon immer mal laufen. Gerade deswegen, da der Start 19.05 Uhr ist.

Ich wusste auch, dass es richtig gute Läufer sind, die dort starten. Allem voran Paul Schmidt. Er ist in Deutschland sehr bekannt. Seine Pace liegt häufig um die 3.15 min/km – einfach unglaublich. Insgesamt waren es wohl rund 6000 Läufer. Staffel und 10k auch dabei. Bevor ich los fuhr, bin ich sehr ruhig eine 3km Einheit gelaufen. Da ich kalt nie gleich volle Pulle geben kann, dachte ich mir, sollte wohl gut sein. In der jetzigen Verfassung ist es wichtig, dass ich meine Sehen und Bänder schön  warm halte. Die Achillesferse pieckst hier und da mal ordentlich. Die letzten Wochen hatte ich immer meine kleine Blackroll dabei.Meine Faszien (Wade) brauchen die gerade sehr :-)Ok, dort angekommen, ein wirklich gut organisiertes Spektakel. Wichtig! Gleich erstmal die Dixi´s benutzt! Naja, man ahnt, ich bin da nicht der Erste gewesen:-) Gelaufen bin ich den Halbmarathon in meinen schnellen Adidas Adizero Adios – Test hier

Matcharunner am Startblock angekommen – AirportnightRun

Daraufhin bin ich gleich zu meinem Startblock. Klar, gleich vorn. Ich dachte mir, so eine 4.00 min/km Pace bei diesem Halbmarathon wäre schon super. Naja, Pustekuchen. Nach dem Startschuss ging es gleich richtig zur Sache. Ich bin von Anfang an gleich unter der 4:00 min/km geblieben. Dennoch fühlte sich das super an. Nicht zu schnell. Ich hab mich teilweise sehr gewundert, dass ich in der Reihe vorn gleich mithalten konnte. Klar Paul ist gleich weg:-)Da auf der Startbahn ein wenig (wirklich nur sehr wenig) Wind war, gab es schöne Windschattenduelle (eigentlich typisch für den AirportnightRun), jedoch auch von taktisch kollegialer Natur. Einfach immer mal schön abgewechselt. Da kann auch ein Halbmarathon lang sein. Man hat schon gespürt, dass es einfach leichter über die Zeit ist, hinter Jemanden her zu laufen. Immer schön knapp.Ganz ehrlich, irgendwie (gerade bei den Zeiten) hab ich mich wie ein Profi gefühlt. Klar weit entfernt, aber das Feeling war genial!Nach der ersten Runde und extrem stabilen Zeiten (siehe Foto) merkte ich, da geht noch was. Dennoch war ich sehr vorsichtig, da ich am Ende echt nicht abk….wollte:-)

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Der Halbmarathon ab Kilometer 16

Ab Kilometer 16 beim AirportnightRun setzte ich mich ab und überholte Schritt für Schritt meine Kollegen. Wir waren da schon voll dabei die 10 Kilometer Läufer zu überholen und teilweise die 21k Läufer zu umrunden. Ein wenig Pace kostet das immer. Dennoch gab es bei mir auch Kilometer, in denen ich bei 3:40 gelaufen bin …Die meine Pumpe und auch die Muskulatur echt gut funktionierten bin ich zum Schluß echt nochmal Vollgas gelaufen.Im Ziel hätte ich dann  nie mit der Zeit von Schnitt 3:53 min/km gerechnet bzw.auch dem 14. Platz. Ein wirklich gelungener Halbmarathon und ein neuer persönlicher Rekord. Ich wartete die Siegerehrung ab und „schnappte“ mir gleich mal Paul Schmidt – den Ersten! Zeit 1.11 h

Er gab mir noch Tipps, da er schon mein Instagram gecheckt hatte und feststellte, dass mein Puls zum Schluß hin zu hoch war. (Schnitt dennoch 160)…Gleich das Feedback, ich solle mehr trinken. Stimmt! Ich hab alle Getränke während des Laufs weg gelassen. Also üben!

Insgesamt eine echt gelungene Veranstaltung und Respekt an alle Läufer!!!

Euer Matcharunner