BLOG – Lauferlebnisse

Matcharunner umrundet den Cospudener See bei Leipzig

26 Kilometer – 2mal rund um den Cospudener See

Cospudener See bei Leipzig

 

Interessant! Ich musste mich aus persönlichen und geschäftliche Gründen Donnerstags Nacht entscheiden in meine alte Heimatstadt zu fahren. Also, dachte ich mir, ok – mal schauen, wie lange die Termine dauern.

Hinzu schön auf der Autobahn telefoniert (natürlich mit Headset :-)) und dann erstmal Termin für Termin absolviert. Mir kam auch dann gleich mal die Idee, einen guten Freund an zu rufen, und nach einem Käffchen zu fragen. Es sollte sich später herausstellen, dass er sogar die „Grüne Mutter“ hat. Also wenn ich nicht wissen solltet was die „Grüne Mutter“ ist, dann bitte hier klicken.

Zuerst hatten wir uns telefoniert, um uns eine Uhrzeit fest zu legen. Ich sagte, eh – ich muss erst mal kurz 2 Runden um den Cossi laufen. Ok, bin ich rasch dahin gefahren und merkte, dass bei dem schlechten Wetter der Parkplatz mal richtig leer war. Neugierig bin ich gewesen, welche Klamotten und Schuhe ich denn im Kofferraum hatte. Interessanter Weise fand ich die Hoka One One Huaka. Einer meiner Lieblingsschuhe, besonders auf den langen Distanzen. Sprengung 2mm (ist der Unterschied vorn zu hinten!) und der Test hier. Fix umgezogen, rasches Stretching, warm laufen und ab geht der Matcharunner….

Die ersten Kilometer liefen super

Cospudener See Matcharunner

Nach den ersten 2km kam ich immer mehr ein. Die Pulsfrequenz lag bei moderaten 145 Herzschlägen. Speed ca. bei 4.15 die Pace. Also alles im grünen Bereich.

Nach ca.6 km dachte ich mir, ok der Cospudener See ist doch ganz schön groß. Ruck Zuck war klar, der hat mindestens 12-13 km. Am Ende sollte es sich bestätigen. Eine Umrundung 13 km. Ein wenig bin ich irritierend rumgelaufen, da es immer mehr Weggabelungen gab. Unterm Strich ist es dennoch sehr einfach, da man am Besten immer den Teerweg läuft!

Ab dem Kilometer 9 kam ein komisches Klacken dazu. Immer wenn ich mit dem linken Fuß auftrat. Mir ist schon klar, dass mein guter Hoka Huaka  schon durch ist. Ungefähr 1500km ist der gelaufen. Ich denke, dass ich den Arahi und vielleicht auch den Speedgoat2 nehmen werd. Beides Traumschuhe. Vor allem bei den Laufschuhen  sollte man nicht „sparen“!

Hier ein paar Bilder von meinem Lauf

Cospudener SeeCospudener SeeCospudener SeeCospudener SeeCospudener SeeCospudener See

 

Cospudener SeeMatcharunner

 

Die Zweite Runde hatte es dann doch in sich…

Eigenartiger Weise nahm der Wind schlagartig ab der zweiten Runde enorm zu. Ich hatte sehr mit Gegenwind zu kämpfen. Mit Pace verlangsamte sich auf ca.4.30 min/km. Für mich persönlich extrem! Doch wollte ich bewusst nicht mit dem Puls über 159 HF gehen. Also musste ich es einfach mal in Kauf nehmen. Das Klacken mit dem Auftritt des linken Fußes nahm immer mehr zu. Egal, einfach mal eine neue Erfahrung. Später hatte sich heraus gestellt, dass es ein größerer Stein gewesen ist, der sich mal im Fersenbereich festgesetzt hatte.

Gerade wenn die Pace „runter geht“, muss ich immer aufpassen, dass ich nicht zu sehr demotiviert werde. Wenn man Pacer ist, denn muss mal während dessen kopftechnisch klar kommen. Einmal kurz Schalter umlegen, Pace raus nehmen und einfach einen Wellness Lauf daraus machen. Es kommen bessere Läufe.

Unterm Strich gab es eine Pace von 4.23 min/km. Auch ok. Unabhängig davon habe ich es endlich mal geschafft, den Cossi zu umrunden.:-)

Euer Matcharunner

 

 

6 Nüsse, die für Läufer besonders wertvoll sind…

Das Superfood Nüsse – 6 verschiedene Nussarten für Jogger

 

Wallnüsse

In den vergangenen Jahren galten Nüsse als Kalorienbomben schlechthin. Wenn man Jemanden Nüsse essen sah, dachte man sofort an die dicken, schweren Menschen. Unfair, oder?

Genau genommen sind die Nüsse im Allgemeinen echte Wundermittel. Ja fast schon Superfoods. Warum? Ganz einfach!

Gerade für Läufer liefern sie schnelle und auch wertvolle Energie. Habt schon mal Nüsse gegessen und seid danach nicht richtig satt gewesen?

Unmöglich, oder?

Ich persönlich benötige häufig meine „Portion“ Nüsse. Nüsse sind so wertvoll, dass man sie gar nicht mehr aus dem Speiseplan eines Läufers wegdenken vermag. Nüsse geben Euch die benötigte Power und hält Euch dadurch fit. Auch in hochwertigen Riegeln stecken teilweise (je nach Geschmacksrichtung) gesunde Nüsse drin. Morgens, nach dem Aufstehen, habt Ihr auch die Möglichkeit im Müsli die kleinen Kraftpakete zu vermischen.

Senkung der Cholesterinwerte und des Herzinfarktrisiko´s

 

Mandeln

 

Inhaltsstoffe der Mega Foods….

  • ungesättigte Fettsäuren
  • Mineralstoffe
  • Aminosäuren
  • Vitamine

Da Nüsse eine Menge ungesättigter Fettsäuren enthalten, sind Diese hervorragend für Läufer, da sie entzündungshemmend wirken. Beim Laufen ist gerade dies wichtig, da die Muskeln nach intensiven Einheiten kleinere Muskelrisse aufweisen.

Am Besten sind die Nüsse PUR zu genießen. Das heißt, nicht gesalzen, nicht geröstet und bitte auch nicht gezuckert!

Natürlich gilt wie immer – NICHT zuviel von Allem 🙂 Der Fettgehalt liegt bei 35-65%!!!

Diese 6 Nussarten sind besonders zu empfehlen

Haselnüsse

 

Mandeln

  • hochwertige Proteine
  • reich an Mineralstoffe, wie Eisen, Magnesium, Kupfer, Calcium, Vitamine

Walnüsse

  • bis zu 70% aus ungesättigten Fettsäuren
  • reich an Selen
  • Vitamin E und B

Erdnüsse

  • sind Hülsenfrüchte
  • Omega 3 Fettsäuren geringer
  • wichtige Proteine

Pekannüsse

  • enthalten reichlich Mineralstoffe und Spurenelemente
  • Eisen, Magnesium und Calcium
  • hoher Proteingehalt und Vitamin B

Haselnüsse

  • Vitamine B1, B2, A und E
  • Folsäure
  • Calcium, Kalium
  • blutdrucksenkend

Pistazien

  • viel Vitamin E

 

Also, zieht Euch die kleinen Kraftpakete rein …

Euer Matcharunner

 

4 Dinge, die ein Läufer über Eier wissen sollte

Eier und Laufen – passt das?

Ganz einfach! Na klar!

Laufen Eier

After work – oder eben nach dem Lauf ist vor dem Laufen.

Eier sind wichtig. Das wissen wir irgendwie. Nur warum?

Eiweiß

Der Körper benötigt Eiweiß! Eiweiß ist der wichtigste Baustoff unseres Körpers. Ohne Eiweiß würden wir logischerweise nicht existieren. Eiweiß besteht aus Aminosäuren. Es gibt knapp 7 verschiedene Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst aufbauen kann, geschweige noch selbst speichern kann. Also ist es unabdingbar, dass diese Aminosäuren immer dem Körper hinzugefügt werden müssen. Der beste Eiweißlieferant ist ganz klar das Ei. Ob das nun gut oder schlecht ist, ich spreche hier ganz bewusst die vegane Ernährungsweise an, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, es ist der beste Lieferant!

Die höchste biologische Wertigkeit hat also das Ei (100%). Wenn der Erwachsene 1 Ei am Tag zu sich nimmt, dann deckt er ungefähr 15% des Tagesbedarfs ab.

Nährstoffe sind extrem hochwertig

Ob Eisen, Aluminium, Zink, Jod, Magnesium, Phosphor, Calcium oder Fluor – all dies steckt in jedem Ei. Um nur einige Vitamine zu nennen, Vitamin A, B, D, E, K und Karotin. Besonders bei körperlichen Anstrengungen benötigen wir unbedingt Folsäure, die wiederum zu den B Vitaminen gehört.

Hier liefert ein Ei ungefähr 25% davon.

Fettsäure & Cholesterin

Ein wichtiger Baustoff für die Hormone ist nun mal Cholesterin. Auch für die Verdauung ist eben Diese sehr wichtig, da die Gallensäure aus Cholesterin besteht. Ich glaub viele von Euch haben zumindest mal von LDL und HDL gehört. LDL sind „schlecht“ und HDL sind „gut“. Man kann hier nicht pauschal sagen, dass jegliches Cholesterin schlecht ist bzw.man gar verteufeln!

LDL können (bei übermäßigem Verzehr) zu Gefäßablagerungen führen.

HDL wiederum fördert Fett, welches nicht benötigt wird, zur Leber

Essentielle Fettsubstanz

Lecihin – Gehirn, Zellwände, Leber oder auch das zentrale Nervensystem besteht aus Lecithin. Die Verkalkung der Arterien wird durch Lecithin stark verhindert. Somit ist es ein guter „Baustein!

Laufen

Wichtig! Läufer, die sich mal verletzt haben, kommen schneller „auf die Beine“, wenn sie Eier essen, wie Läufer, die keine Eier essen!

 

Also, lasst es Euch schmecken ! – Euer Matcharunner

Mein Lauf in Magdeburg – Laufen an der Elbe

Laufen auf der Insel Werder in Magdeburg

Wie Ihr bestimmt schon verfolgt habt, bin ich schon häufig in Magdeburg und Umgebung gelaufen. Nur wollte ich nach meinem Geschäftstermin mal auf der Insel Werder, die in der Elbe liegt, laufen. Der Tag war für das laufen ideal. Nicht zu warm und auch nicht zu kalt. Ich suchte mir einen Parkplatz direkt an der Brücke. Von einem Freund hatte ich mir schon sagen lassen, dass es sich dort wohl vortrefflich laufen lässt. Ok, damals eher joggen :-).

Laufen in Magdeburg

Den ersten Kilometer hatte bin ich langsam los. Da ich nun speziell vorsichtig los bin, war die Zeit für mich eher unrelevant. 2 Wochen nach dem ich bei einer doch guten Pace geflogen bin, direkt auf das Knie, welches sofort genäht werden musste, also ruhig Blut abgesagt.

Magdeburg Matcharunner

Lauffotos sind Pflicht…

Der Run war ein Traum. Ich sah sogar beim Umrunden der Insel das alte Flußbett der Elbe. Warum auch immer es trocken gelegt wurde, dennoch sehr interessant. Nach dem dritten Kilometer ging es doch dann recht gut und ich lag bei einer Pace von ca.4,20 min/km.

Auf der Insel gibt es noch einige alte Relikte aus der Zeit der DDR, die immer mehr verfallen. Ich kann mir gut vorstellen, dass damals die „modernen“ Bauten regen Zulauf hatten. Naja, sieht halt nicht mehr danach aus. Ok, schwups die wups hatte ich den sechsten Kilometer durch. Nach ein paar tolle Brückenfotos bin ich dann doch rüber auf die andere Seite des Ufers und gab nochmal ordentlich Gas. Die Pace lag so bei ca.4,04 min/km. Ich musste schon wieder langsam die Pace rausnehmen, da sich schon das Knie ein wenig ankündigte. Egal, war eben eine wirklich sehr schöne sight seeing tour.

Matcharunner in Magdeburgblack and white - MatcharunnerMatcharunner in MagdeburgMatcharunner auf der InselMatcharunner auf der BrückeBrücke in MagdeburgBrücke Matcharunner

 

Matcharunner laufend um den Kulki

 

2 mal um den Kulkwitzer See in Markrans…

Kulki

Nun hat es endlich mal geklappt. Matcharunner umrundet den Kulki. Der See, in dem ich als Kind fast täglich baden ging. Klar, die altem Zeiten in GDR. Unglaublich, so sieht es dort zum größten Teil noch aus. Voll der Backflash …

Alte Erinnerungen an den Kulki

Egal, noch beeinträchtigt vom Flug bei ordentlicher Pace, bin ich mit relativer frisch gezogenen Fäden (Knie:-)) langsam die Sache angegangen. Ein lieber Kollege wohnt dort gleich um die Ecke und nutzt diesen See fürs Laufen und auch sehr intensiv fürs Schwimmen. Naja, ich hatte noch ein Business Termin vor mir, also ruhig Blut und aufs Joggen konzentrieren:-)

Matcharunner in Markrans

Vorbei am alten Schiff, welches wohl als Restaurant immer noch da liegt, den alten Sandweg entlang in Richtung 3.Kilometer. Meine Pace lag bei guten 4.25 min/km. Naja, was heißt gut, zumindest für meine im Augenblick suboptimale Situation…..

Ich hatte ganz vergessen, dass hinter dem Kulki der Weg sehr Trial mäßig wird. Also, schön hoch und runter, links und rechts, und ordentlich Steine, Kies und Schotter dabei. Naja, gutes Training. Diesmal war ich in Einlagen unterwegs. Hab einfach mal wieder eine New Balance rausgeholt bzw.lagen die im Kofferraum. Interessanterweise liefen die ganz gut. Denn die Sprengung sind gerade mal 4 mm und meine Achillessehne zwickte schon die ganze Zeit. Gespürt habe ich Diese spätestens nach dem 6.Kilometer überhaupt nicht mehr. Ich musste einfach auch immer mal wieder anhalten und Foto´s knipsen.

Der Run an sich war doch eher unspektakulär. Eher von alten Erinnerung geprägt. Also einfach mal die Bilder anschauen…

Info´s zum Kulki

Euer Matcharuner

Matcharunner am KulkiSpielplatz KulkiMatcharunner am KulkiKulki

Wandern in den Bergen – Südtirol

 

Mein Wanderurlaub in Meran/ Südtirol

Ausblick aus der Villa in Meran – Südtirol

Ok, Wandern zählte früher nie so richtig zu meinen Lieblingsdisziplinen. Nur seit Jahren schon touchen mich die Berge so richtig an. Nicht wie früher, immer im Winter. Ski fahren etc….Nein, einfach auf die Berge hoch. Noch nicht Klettersteig etc., dennoch mit den Kids einfach mal ein paar Kilometer auf den bergen rumturnen.

Gerade wenn meine Frau wieder Urlaub bucht (häufig Wandern), bedeutet das für mich fast immer – Laufpause! Wenn ich das schon höre, dann bekomm ich Plaque. Klar, ab und zu mal die Berge hoch laufen ist auch nicht schlecht, dennoch so richtig im Flow bin ich dann nicht. Doch wir wissen ja, der Körper brauch Abwechslung, ja auch mal Regeneration. Also, ist es was Gutes.

Hoka Huaka und Salomon Speedcross 3 an Board

Matcharunner mit der Hauptnahrung

Ich hatte mein Hoka One Huaka und meine Salomon Speedcross 3 mitgenommen. Damit war ich auf der sicheren Seite. Benutzt hab ich beide Schuhe. Dennoch stellte sich wieder heraus, dass der Salomon gerade bei lockerem Untergrund seine Stärken ausspielt. Da der Hoka Huaka enorm Grip aufbaut, bin ich auch nur einmal den Salomon gelaufen. Über den Tag bin ich die Wanderungen einfach mit einem „normalen“ Wander Halbschuh gegangen. Da wir keine Trails oder was mit den Kindern veranstalten wollten, reichte das vollkommen aus.

Mit den Kindern sind wir oft in verschiedene Lido´s gefahren (das sind die Schwimmbäder). Unglaublich, egal in welches Lido wir gewesen sind, Alle sind sauber und werden hervorragend von Bademeistern gesichert.

Im Urlaub kamen noch ein paar Freunde aus Berlin hinterher, somit konnten wir gemeinsam super interessante Ausflüge gemeinsam unternehmen. Also, die Kinder hatten echt Spaß. Ötzi in Bozen, Waalwege (ein Traum in den Weinbergen) entlang wandern, Baden im Kalterer See (Tretboot), Trauttmansdorff (Sissi Gärten)…alles in Allem super Ausflugsziele.

Das Wetter war hervorragend. Fast jede Nacht blitzte und donnerte es (in den Bergen echt gewaltig), und es war gut so. Tagsüber heizte sich es so auf, dass am Morgen diese frische Lauft sehr willkommen war.

Ein Berglauf, der es in sich hatte…

In der Früh, eines morgens, bin ich gleich in die Laufschuhe (Hoka Huaka) und dachte mir so gegen 6.45 Uhr, wo geht es hinter unserer Villa (200 Jahre alt) weiter? Der Hang ist voller Apfelplantagen gewesen. Nichts außer Äpfel. Die Wege zwischen den Bäumen sahen teilweise wie Apfelmus aus :-).

Vom Berglauf fasziniert 🙂
Im Gebirgsbach surfen…

 

 

 

 

 

 

 

Nach ca.300m musste ich mal kurz pausieren um zum Einen Fotos zu machen und zum Anderen zu verschnaufen. Das ging mal ausschließlich berghoch, aber richtig! Also weiter! Irgendwann, nach ca.2 km, kam dann eine „Bundestraße“, ohne Radweg etc…Ich bin trotzdem die Strasse weiter hoch. Es ging immer nur hoch. Es war dennoch relativ wenig Verkehr, dass es nur sehr zeitig gewesen ist. Nach ca.6 km bin ich dann doch wieder umgedreht, da ich nur noch durch Tunnel gejoggt bin, Serpentinen entlang bin (Tornante), alles ohne Fußweg oder so…. Dennoch hat mir das Training gereicht und ich bin zufrieden gewesen. Insgesamt waren es 650 HM, auch ok erstmal.

Unterm Strich ist der Urlaub eher Regeneration gewesen, obwohl wir Wandertouren von 8-13 km hatten. Dennoch ist es einfach mal für den Körper gut sich auszuruhen – einfach mal zu pausieren.

Ok, genießt die Bilder.

Waalweg in Meran
Ausblick Richtung Meran

Euer Matcharunner

 

Link zur Unterkunft: Lindenhof in Meran

Link Hoka Huaka: http://www.laufend-abnehmen.de/matcharunner-testet-den-hoka-huaka-i-laufschuh-i-test-der-besonderen-art/

 

Kennt Ihr das? Die Wade ist hart! I Muskelverhärtung

 

 

Muskelverhärtung in der Wade

Muskelverhärtungen treten sehr häufig gerade bei Läufern auf.

Sehr häufig ist die Wade betroffen. Gründe gibt es Einige. Falsche Bewegungsabläufe, aber auch Übertraining kann hier das Thema sein.

Warum schreibe ich gerade jetzt diesen Blog? Ganz einfach! Ich spüre da gerade auch was bei mir. Also, was tun? Beschäftigen wir uns einfach mal mit diesem Thema. Ich geh einfach mal davon aus, dass es nicht nur mich betrifft. 🙂

Die Vorstufe sind Verspannungen in der Muskulatur. Es entsteht eine Entzündung, die aufgrund nicht mehr genügender Blutzufuhr entsteht. Die Muskeln werden also angespannt. Was man noch berücksichtigen sollte, es kann auch sein, dass sich Nerven verklemmt haben können.

Allgemein kann man erst einmal anraten – Schonung! Warum? Auch ganz einfach! Muskelfaserriss oder gar Muskelriss können die Folge sein.

Behandlung der Wade

Möglichst schnelle Behandlung ist hier gefragt, da Folgeverletzungen entstehen können. Welche therapeutischen Ansätze gibt es hier?

  • Wärmebehandlung (Sauna, Sitzbäder etc.)
  • Reizstrom (EMS)
  • Massage
  • Magnesiumzufuhr
  • sehr moderate Dehnübungen

Wie lange kann so eine Muskelverhärtung dauern?

Man kann dies nur sehr schwer beantworten, da die Intensität hier auch entscheidend ist. Es gibt noch mehr Faktoren, die dies beeinflußen. 3-4 Tage wird es auf jeden Fall dauern!

Faszientraining
Faszientraining

Wenn Ihr konsequent sehr früh auch mit einer Behandlung der Muskelverhärtung anfangt, dann geht dies meist relativ rasch zurück. Ich persönlich nehm hier sehr gern die Faszienrolle.

Bindegewebe oder Faszien im Bein stärken mit Faszienrolle

Diese gibt es nicht nur groß, sondern auch als sehr kleine Rolle, die dann auch häufig für die Fußmuskulatur verwendet wird. Wenn Ihr die Faszienrolle benutzt, dann sollte bitte die Muskulatur locker sein! Nicht verkrampfen! Es wird definitiv ein wenig ziepen. Darf jedoch nicht zu doll weh tun! Am Besten ist es auch, dass Ihr Euch angewöhnt jeden Tag ein wenig mit der Rolle zu trainieren. Ich geh in einem separaten Blogpost nochmal konkret zur Benutzung mit der Faszienrolle ein.

 

Euer #Matcharunner

Kennt Ihr den Unterschied Intervalltraining zum Fahrtspiel?

 

Intervalltraining versus Fahrtspiel


Zugegeben – auch mir war lange Zeit nicht der Unterschied bewusst. Irgendwie wollte ich immer schneller werden. Nur wie? Ich bin damals immer das gleiche Tempo, die gleichen Wege, bloß keine Steigungen etc.gelaufen. Meine Grundspeed war ok, nur die verbesserte sich nur geringfügig. Also hab ich mich dann mal damit beschäftigt. Wenn Ihr wollt, dass Ihr schneller werdet, dann bitte ausprobieren!

Was gleich ist – Einlaufen – dann der Wechsel zwischen den Tempoläufen – und das Auslaufen.

Ok, die Pausen sind strenger beim Intervalltraining zu sehen.

Intervall

Intervalltraining

Beim Fahrtspiel habt Ihr eine vorgegebene Zweit mit einer vorgegebenen Pace. Hier ist jedoch die Zeit das wichtigste Thema. Pausen sind hier von Nöten! Ihr powered Euch mal richtig aus! Unter den Laufprofis ist das Intervall das Effizienteste Training, da Vollgas und die Pausen gezielt getaktet werden. Mit dem Training trainiert Ihr die Pace.

Fahrtspiel

Klingt super, oder? 🙂 Spielen mit der Fahrt? Ein Spiel mit der Fahrt? Während der Fahrt spielen?  Wie jetzt?

Per Definition und wie ich persönlich dies auch verstehe und anwende, läuft es folgender Maßen ab. Das „Spiel“ zwischen Langsam und schnell, das Spiel wie ich mich gerade fühle, ein Spiel bei dem es egal ist, was die Uhr anzeigt. Die Uhr gibt hier nix vor.

Pacer Intervalltraining Fahrtspiel
Pacer
Fahrtspiel oder Intervalltraining für Anfänger?

Die meisten von Euch, und auch das was ich den Anfängern empfehle, ist das Fahrtspiel. Es ist zwar oft nicht so anstrengend, dafür ist die Effizienz gegenüber dem Intervalltraining nicht so hoch, dafür besser und legerer anwendbar. Ihr macht Euch nicht so „kaputt“ wie der Profi, der strikt nach Plan sein Intervalltraining absolviert.

Wenn Ihr richtig pacen wollt, volle Lotte eine Entwicklung sehen wollt, danach mal richtig schön fertig sein wollt, dann absolviert das Intervalltraining! Übrigens für alle Pacer unter Euch – Diesen Schuh kann ich Euch empfehlen!


Also, entscheide Dich 🙂 Euer Matcharunner

 

Mein RUN im Grunewald ITeufelsberg I 

Matcharunner „Regenerationslauf“ im Grunewald I 22km

Morgens stand ich auf und dachte mir, es ist Freitag, also Lauftag….Büro geschlossen, Kind in die Schule gebracht, danach gleich mal in den Grunewald gefahren und geparkt. Ich hatte zuerst überlegt, ob ich gleich hin laufe. Nur mein Ziel ist es gewesen, relativ ruhig die Woche ausklingen zu lassen, da meine Waden noch hart waren.

War wohl nix mit „Wadenregeneration“

New Balance Borracay

RUN im Grunewald

Ich dachte zuerst, dass ich hatte meine Hoka´s mit. Nein, ich hatte mich geirrt! Im Kofferraum lagen meine New Balance Borracay. Auch diese Schuhe haben eine niedrige Sprengung (4 mm) und lassen sich guten pacen, da sie sehr leicht sind und eine überschaubare Dämpfung aufweisen.

Diesmal bin ich mit Einlegesohlen gelaufen, da ich eh schon ein Gefühl hatte, Mensch vielleicht tickt der Matcharunner doch ein wenig aus und es wird doch wieder ein längerer Lauf. Also, die teuren Einlagen rein (echte Sensomotorik Sohlen) und ein wenig warm machen. Ich bin mit meiner neuen Gopro los. Naja, eher eine originale China Kopie :-). Für einen schmalen Taler gut bei Amazon gefunden. Ich bin langsam los, die Zeiten lagen so bei 4.20 min/km.

Ein Traum von Wetter I Mit den NB Borracay im Grunewald bei Sonnenschein

Matcharunner im Grunewald
Im Grunewald – Teufelsberg

Durch den Wald selbst ist es sehr hügelig. In Richtung Teufelsberg gibt es richtig „schöne“ Steigungen. Ich bin Diese auch sehr relaxed angegangen. Dennoch hab ich schon gemerkt, dass die New Balance leichter und flexibler sind. Musste auch aufpassen stabil aufzukommen, da natürlich viele Äste und Steine rumlagen. Gerade mit den flexiblen Dingern war Vorsicht geboten.

Angekommen auf der Strasse, die dann direkt ein große Runde direkt an der Havel entlang ergibt, konnte ich teilweise echt pacen und hatte da immer mal eine 3.55 Pace gelaufen. Wie gesagt, war echt nicht mein Ziel. Ich weiß, glaubt Ihr mir eh nicht 🙂

 

Matcharunner an der Avus
An der AVUS

Auch die Havelstraße entlang immer wieder hoch und runter. Doch ich fühlte mich sehr gut. Ich wusste auch, dass noch direkt an der Avus die Speed Strecke kommt. Man sieht dort immer sehr viele Rennradfahrer, da die Strecke sehr eben und schön breit ist.

Matcharunner freut sich auf die AVUS

Ich dort angekommen, mich gleich gefreut und aufgedreht. Meine Zeit lagen immer so bei 4.00 min/km. Als ich am Parkplatz ankam, standen 17 km auf der Uhr. Ich musste einfach weiter. Hab dann noch eine Runde Richtung Heerstrasse gedreht und die Zeiten wurden kaum langsamer.

Am Ende standen somit 4.08 min/km auf der Uhr. Soviel zum Thema Regeneration – volle Planerfüllung 🙂

Euer Matcharunner

 

Matcharunner
Matcharunner im Grunewald
Matcharunner
Garmin Fenix3
 

RUN Bei Berlin/ Buch – It´s raining day halleluja …

Matcharunner beim Aquaplaning

 

Matcharunner
Richtung Buch bei Regen

Ich wollt fast schon sagen, dass es ein typischer Montag war. Früh aufstehen, aus dem Fenster schauen und dann das Mistwetter sehen…Typisch für Montag. Aber wir wissen ja, es gibt nur falsche Kleidung. Auf der anderen Seite zieh ich mich fast immer gleich an. Ob es regnet oder die Sonne knallt, mir egal.

Ich hatte eh gleich in der Früh einen Geschäftstermin im Norden Berlin´s, also freute ich mich schon wieder auf einen kurzen RUN. Zeit hatte ich eh nicht viel und ich beschäftigte mich schon während der Fahrt mit dem Thema, welchen Schuh hab ich denn hinten im Kofferraum liegen? Den Hoka, die NB´s, die Adidas, doch die Asics….

Überraschung I Es sind die Hoka´s – Huaka

Gleich in der Nähe der Autobahn hab ich geparkt und es fing nun mal richtig an zu schi…regnen. Jeder „normale“ Mensch wäre umgedreht bzw. hätte sich zutiefst mit dem Thema beschäftigt – umkehren oder nicht?

Naja, Ihr kennt mich ja mittlerweile ganz gut. Der Matcharunner hat eh eine an der Esse. Ich hatte mich im Golf mit meinen typischen, nun sehr professionell, aussehenden Verrenkungen umgezogen. Tür auf und in vollen Zügen das Wetter genossen. Schirm wäre an der Stelle bestimmt auch blöd gewesen, also los!!!

Matcharunner im Regen
It´s raining day….

Die ersten Meter liefen ein wenig schwierig an, da ich noch die letzten Run´s spürte. Doch irgendwie machte mir der Regen mehr und mehr Spass. Meine Pace lag bei ca.4,20 min/km, also ruhig. Nach 3 Kilometer im Regen fetzte das langsam und ich bekam ein richtig gutes Gefühl.

Matcharunner A10
Überquerung A10
Hoka und Aquaplaning? – Fehlanzeige!

Meine Hoka´s (hier der Test!) liefen zur Höchstform auf. Kein Rutschen oder Ähnliches zu spüren. So muss das sein! Die Autobahn überquert, direkt über den Bahnhof in den Park von Buch. Naja, was soll ich sagen, übel matschig. Aber lief gut. Da ich eh wenig Zeit hatte, bin ich eine Schleife im Park gelaufen. Wieder auf Asphalt angekommen, hab ich ein wenig Meter gut gemacht, da die beine sehr gut funktionierten. Meine Pace lag nun im mittlerweile heftigen Regen bei ca.4,02 min/km.

Matcharunner in Buch
Bahnhof Berlin / Buch

Zurück bin ich einfach mal vorher rechts abgebogen, da ich eine kleine Runde zum Ziel laufen wollte. Hmm, was soll ich sagen. Schade eigentlich.!

Wieder einmal verrannt

Ich kam auf einem Feld direkt neben der Autobahn A10 raus. Es ging überhaupt nicht mehr weiter und der Regen peitschte nun richtig heftig ins Gesicht. Also, Kehrtwende und zurück. Mittlerweile goss es richtig wie aus Eimern. Also pacen!

Angekommen am Auto, direkt umgezogen und nackig gemacht und drin abgetrocknet, stellte ich trotz allem eine suboptimale Durchschnittspace fest. Durch das Umherirren und im Park hatte ich enorm Zeit verloren.

Dennoch bin ich zufrieden gewesen, da sehr viel andere Kollegen mal erst gar nicht losgelaufen wären.

 

Euer Matcharunner

 

Matcharunner Garmin
Garmin Fenix3

Matcharunner testet den Hoka Huaka I Laufschuh I Test der besonderen Art

Meine Erfahrung mit dem Hoka Huaka

Euch sagt die Marke Hoka nichts? Na dann, googelt mal und Ihr werdet feststellen, dass Hoka sich fest bei den Ultraläufern etabliert hat. Auch Trailexperten schwören auf die Marke. Zunächst sehen die Schuhe speziell aus. Gerade wegen dem Design (finde ich richtig geil!) und der dicken Sohle. Viele Hoka´s sind auch mit extrem viel Dämpfung bestückt.

Der Hoka Huaka jedoch bietet eine Sprengung von 2mm an, hat zumindest weniger Dämpfung wie man eigentlich erwartet und weisst ein unglaublich niedriges Gewicht auf. Wie kann das zusammen passen? Ganz einfach! Für lange Läufe benötigt Ihr, einen DIREKTEN, FLEXIBLEN, KOMFORTABLEN Schuh, der auch noch möglichst eine niedrige Sprengung aufweist.

OPTIMAL – Der Hoka Huaka!


Ich laufe diesen Laufschuh schon länger. Meine langen Läufe absolviere ich sehr easy. Ohne zu drücken, ohne Blasen und mit genügend Bewegungsfreiheit im Vorfuß, ist es unglaublich angenehm lange Laufeinheiten zu bewältigen. Da ich Vorfußläufer bin, kommt mir die niedrige Sprengung sehr entgegen. Ich hätte auch nie gedacht, dass dieser Laufschuh im Regen auf der Straße sehr viel Grip hat. Auch wenn es mal ab und zu in den Matsch geht oder auch auf Waldwegen entlang geht, dieser Schuh ist hier top.

 

Der Hoka Huaka hat ein Schnellschnürsystem. Anfang bin ich erst skeptisch gewesen, ob dies wirklich so gut funktioniert, wie in der Werbung dargestellt. Seid Euch sicher, dass hält! Im Gegenteil, passt auf das Ihr den Schuh nicht zu fest schnallt. Blut sollte weiter in den Fuß ankommen :-).

Gerade gestern war in ich einem sehr bekannten Berliner Laufladen, einer der Wenigen, die die Marke Hoka anbieten. Auf die Nachfrage nach einem anderen Modell von Hoka (Tracer), gab es nur die Antwort. „Die Firma fliegt eh aus dem Sortiment!“. Wie bitte?

Aus meiner Sicht absolut unverständlich! Probiert die Marke gern mal aus und gebt mir gern Feedback!

 

Euer Matcharunner

 

32k – Matcharunner im Training

Wie schaut mein Training als Marathonvorbereitung aus – Hoka Huaka

 

Ganz einfach – Plan sollte man haben, dennoch kann man auch mal ungeplant einen 32k laufen. Ohne Ziel, einfach mal adhoc schauen, wie sich die Beine anfühlen, wie die Luft ist, wie man drauf ist, ob Blasen sich ankündigen, ob was im Magen Hin und Her schwabert…Naja, eben mal adhoc 🙂

 

Garmin Fenix3 - Matcharunner 32k
Garmin Fenix3

 

Gewählt hatte ich meine Hoka Huaka. Der Schuh ist leicht, komfortabel, nicht zu sehr gedämpft (wie sonst bei Hoka üblich), UND ist zusätzlich dennoch flexibel. Einfach ein Traum von Laufschuh. Da ich nicht auf Termin unterwegs war, wählte ich meine Hausstrecke, also den Mauerweg im Süden Berlins in Richtung BER. Ja genau BER. Das ist doch der Flughafen, der wohl nie eröffnet wird oder der vielleicht mal abgerissen wird. Keine Ahnung…egal wie, jedenfalls steht hier Alles in den Sternen.

Die Luft – es hatte nachts geregnet. Es wurde wieder warm. Mein Start war gegen 10.00 Uhr. Einen Tag vorher hatte ich die Laufschuhe ADIDAS Adios 3 Boost getestet. 5k und 10k Rekorde gebrochen, also war ich gespannt auf die lange Einheit. Aber wie gesagt, ich wollte bewusst dadurch schon adhoc entscheiden.

Die Pace wurde langsamer – Die Hoka´s Huaka wie immer TOP!

Die ersten Kilometer bin ich bewusst langsam angegangen. Mein Schnitt lag so bei einer Pace von ca.4.15 min/km. Automatisch nach ca.5-6 Kilometer lag er ganz easy bei ca.4.00 min/km. Also ging es bei mit schön im Flow weiter. Bloß kein Stress dachte ich mir. Läuft schon 🙂

Nach ca.15 km merkte ich schon, dass die Pace abnimmt. Da ich schön mit niedrigem Puls lief, war auch kein Thema ein wenig Speed raus zu nehmen. Mein Durchschnittspuls lag so bei 145. Also, alles im grünen Bereich. Spätestens nach dem 22 km war mir klar, ok wieder ein wenig Speed rausnehmen, da die Muskeln vom vorigen Tag echt ausgepowert waren. Knochen, Sehnen, Bänder etc.waren ok. Nur die Power war raus.

Dennoch, einen Schnitt von 4.29 min/km war in Anbetracht der Umstände absolut in Ordnung.

 

Euer Matcharunner

 

 

 

Laufschuhtest ADIDAS Adios 3 – 10k

 

ADIDAS Adios 3 – getestet vom Matcharunner – 10k I neuer Rekord

 

Ok, Freunde des Laufens … Ich habe es getan, ja ich hab mich durchgerungen!

Ich wollte mal wieder einen schnellen Laufschuh. Lang hab ich mit dem Adidas Adios 3 geliebäugelt. Nur der Preis:-(… Ich bekam die Möglichkeit den Schuh zu testen. Gern bin ich ja jederzeit bereit, Schuhe von den verschiedensten Firmen zu testen. Als erster Schuh ist nun der Adios 3 dran.

Matcharunner im Elbauenpark
Panorama Elbauenpark Magdeburg

 

Mir war schon klar. Das ist ein Schuh für kurze und schnelle Einheiten. Die Sprengung ist mit 10mm angegeben, die Dämpfung im Vorfußbereich sehr übersichtlich, im Fersenbereich ist mehr vorhanden.

Die Profis laufen damit auch mal schon einen Marathon. Naja, dank der Boost Zwischensohle ist es schon möglich (wenn Ihr eher unter ca.70kg wiegen solltet). Das Mesh Material ist sehr weich, mega luftig und der Schuh weist eine Hammer Qualität auf. Die Verarbeitungsqualität ist einfach nur top!

Laufen
Matcharunner im Getreidefeld

 

Heute hatte ich einen 10k RUN vor. Zufällig bin ich terminlich eh in Magdeburg gewesen, wo der wunderschöne Elbauenpark ist. Die Wege entlang sind ein Traum für schnelle Einheiten, da Diese meist betoniert sind. Gleichzeitig hat man einen tollen Blick zur Elbe. Ok, zurück zum Schuh. Ich wollte es langsam angehen lassen. Ok, war wohl nix. Der Schuh ist einfach zu schnell!

Der animiert Euch ununterbrochen zum heizen. 🙂

Der Schuh ist sehr flexibel, ist klar für den neutralen Läufer konstruiert und man sollte aufgrund der geringen Dämpfung nicht soooo viel wiegen.

Laufen, Matcharunner
Magdeburg – Elbe

 

Ich bin gespannt auf die Außensohle. Die hat mal richtig fett Grip! Ihr wisst, dass geht meist zu Lasten der Haltbarkeit. Continental hat die Sohle wohl weiter entwickelt und soll wohl nun haltbarer sein. Bin ich mal gespannt!

Was mich verwundert hat, dass der Laufschuh im Vorfußbereich sehr viel Platz hat. Ich habe persönlich auch eher breitere Füße und es fühlte sich super an.

Den Schuh müsst Ihr dennoch unbedingt anprobieren. Ich habe oft gehört, dass der Laufschuh eine Nummer kleiner ausfällt. Das kann ich nicht bestätigen. Auch hier hab ich zur 44 gegriffen.

Gewicht:           232g

Größe:               US 7-14

Höhe Vorfuß:    17,4 mm

Höhe Ferse:      26,7 mm

Sprengung:       9,3 mm

Also, den 10 Kilometer RUN hab ich mit 38.26min abgeschlossen. Die durchschnittliche Pace lag bei 3,49 min/km. 3 mal bin ich 1 Kilometer in ca.3.28 min/km gelaufen. Unterm Strich absolut verdiente Rekorde (also der Schuh:-))

Laufschuhtest Matcharunner
Matcharunner nach dem Laufschuhtest

 

 

Euer Matcharunner

Macht Kompression Läufer schneller?

Seid Ihr auch under pressure? – Kompression solltet Ihr ausprobieren!

 

Kompression ist gerade in aller Munde. Warum? Ganz einfach! Es soll die Leistung steigern. Ich hab es mal am eigenen Leib ausprobiert.

Wenn Ihr Fussball, Marathon etc. anschaut, sieht man immer öfter, dass die Profisportler auf Kompression setzen.

Gerade meine diesjährigen Läufe zeigten es, dass ich sehr häufig Hobbysportler in Kompression sehe. Die Frage ist nur, ob es auch für den Hobbyläufer sinnvoll ist. Die Bekleidungsindustrie bemüht sich zwar sehr, dass die Optik besser wird und die Strümpfe nicht nach Thrombosestrümpfe aus dem Krankenhaus ausschauen. Dennoch war ich Anfangs sehr skeptisch.

Kompression
Wadenkrämpfe? – Versuch es mit Kompression!

Leistungsverbesserung durch Druck?

Grundsätzlich geht es um die Förderung der Durchblutung, sowie die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Muskeln. Muskeln brauchen Sauerstoff, dann läuft es besser! Test haben wohl gezeigt, dass die Leistung bei Profi´s bis zu 30 % steigern lassen soll. Na das wäre ja der Hammer, oder? Also, Matcharunner musste den Selbsttest wagen:-)

Kompression
Förderung der Durchblutung

Vorteil der Kompressionsbekleidung

Die Regenerationsdauer wird deutlich verkürzt, da Energie gespart wird. In direktem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass dadurch auch Muskelschäden zurück gehen werden. Wenn Ihr Krampfanfällig seid, dann werden auch Diese deutlich reduziert. Ihr merkt es, wenn Ihr gerade am Abend „schwere“ Beine habt.

Probiert es aus“ Bei mir funktioniert es.

Kauft Euch Funktionsstrümpfe und Ihr werdet merken, Thrombose oder was? Ja, die sind mal richtig K…anzuziehen. Da müsst Ihr einfach mal durch. Denkt an den Effekt. 🙂 Gerade auch im Bereich der Fußknöchel ist es spürbar stabiler. Das Gefühl ist wichtig und richtig!

Spätestens zum Schluss eurer Distanz merkt Ihr dann die Leichtigkeit in den Beinen. Wenn Ihr 100% wollt, ok gerne! Nach dem dem Duschen, also NACH dem Duschen…wieder anziehen und ab damit ins Bett. 100%!

 

Eurer Matcharunner

 

Mein 20k RUN im Berliner Plänterwald

20k RUN im Plänterwald

Unglaublich! Das war mal wieder so ein Run, wo ich vorher nicht wusste, geh ich Laufen oder nicht? Ich hatte mal wieder einige Termine im Business, meine Laufklamotten lagen wie immer im Kofferraum. Nach meinem ersten Termin, rief ich gleich mal der nächsten Termin an, Feedback – Verlegung! Also checkte ich gleich mal die Gegend. Auf dem Tempelhofer Flugfeld war ich erst letzte Woche. Es musste eine neue interessante Strecke her.

Mir fiel dann gleich der Plänterwald in Berlin ein. Die Älteren von Euch werden jetzt gleich ein Kopfkino haben. Damals zu alten Zeiten war hier der größte Freizeitpark. Der ist immer noch, nur verwildert ohne Ende. Selbst das Riesenrad steht noch und dreht sich ab und zu.

Mein Equipment

Also Equipment hatte ich meine Hoka´s Huaka, meine Garmin Fenix3, meinen Pulsgurt von Garmin und meine Tights dabei. Wetter war super.

Schwan gehabt im Plänterwald
Insel am Plänterwald

Ich bin direkt am Wasser entlang und merkte, dass meine Pace wieder richtig in Lot war. Anfangs hatte ich noch ein wenig an der Achillessehne links ein Ziehen, doch es ging weg. Mein Ziel war eher eine Sightseeing Runde, doch die Zeiten liefen richtig gut. Ich war gleich bei ca.4.05 min/km, teilweise bei 3.56 min/km. Direkt am Ufer des Treptower Parks entlang, immer wieder mal ein paar Fotos geschossen, kam ich Richtung des Allianz Towers. Ziel hatte ich Keines. Also bin ich planlos übet die Brücke Richtung Alt-Stralau. Ich war noch nie auf dieser Halbinsel. Man ist die geil! Tolle Wege, toller Park und viele sehr gut designte Wohnanlagen.

Freizeitpark Plänterwald

Immer schön am Wasser entlang – Lauf nach Stralau

Der Rad bzw.Parkweg lief immer schön am Wasser entlang. Das Wetter war nicht zu kalt und nicht zu warm. Ein echtes Laufwetter!

Als ich die Halbinsel „hinter mir“ hatte, kam natürlich die nächste Überlegung, wohin jetzt? Weiter Richtung Rummelsburg.

Lauf in Rummelsburg

So langsam wurde mir klar, zurück würde zu lang werden, also muss ich die nächste Brücke finden, um den Kreis voll zu machen. Der Weg hörte auf und ich musste die Hauptstrasse entlang, was grundsätzlich kein Problem war, da Diese gebaut wird und sehr wenig Verkehr auf der Strecke war.

Mein Pace lag immer noch bei ca.4.01-4.06 min/km. Es war alles im grünen Bereich. Mein Pulsbereich lag bei ca.147, also Alles im Lot. Nachdem ich langsam zur Brücke lief, wurde mir immer mehr bewusst, wieviel top designte Häuser ich gesehen hab. Im Endeffekt, die Region muss man einfach als Top Lage bezeichnen. Hammer!

Auf der anderen Seite angekommen, wurde meine Pace etwas langsamer, wobei ich nun überhaupt nicht gewillt war Alles aus mir rauszuholen. Nun bin ich Richtung Plänterwald zurück gelaufen. Es kam noch kurz eine schnurgerade Strecke, kurze die Pace doch nochmal angezogen (3.55 min/km rausgeholt) und dann das typische Auslaufen.

Im Endeffekt muss ich sagen, es war ein besonders geiler Lauf! Unbedingt laufen, joggen wie auch immer 🙂

Berlin – Plänterwald
Berlin
Berlin
Vattenfall – Rummelsburg

 

Euer Matcharunner

 

 

Welche Lauftechnik ist besser? Vorfuß- oder Ferse?

Gibt es überhaupt die korrekte Lauftechnik?

Welche Lauftechnik ist richtig und welche falsch? Kann man dies überhaupt so beantworten?

Es scheint so einfach zu sein, Laufen! Einfach nur laufen. Ist doch einfach und kann doch Jeder. Naja, Laufen kann auch kontraproduktiv sein! Bevr man sich eh an größere Laufumfänge heranwagt, sollte man sich eh der Lauftechnik genauer widmen. Denkt nur an die Sehnen, die Gelenke, das Knorpelgewebe etc.. All dies kann echt arg in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn Ihr einfach mal suboptimal joggt.

Wenn ich Läufer überhole (ok, passiert mir oft :-)), dann denke ich mir oft, „Man, wenn die auch der Couch sitzen würden, wäre dies gesünder!“. Ok, ist vielleicht bissl übertrieben, dennoch sieht es oft furchtbar aus!

Durch eine gute Lauftechnik, könnt Ihr viel kraftschonender und effektiver Laufen! Ihr seid definitiv gesünder und vor allem SCHNELLER unterwegs!

Häufige Fehler beim Laufen

Lauftechnik
Verletzungen vorbeugen – eine gute Lauftechnik

Häufig wird der Fehler gemacht, dass man beim Laufen „versackt“. Wie kommt das zustande? Ganz einfach! Man bewegt die Hüfte NICHT nach vorn. Das ist jedoch sehr wichtig! Versucht bitte einfach während des Laufens den Hintern anzuspannen, somit schiebt Ihr automatisch die Hüfte nach vorn.

Auch werden die Arme bzw.die Hände häufig zur Mitte „geschwungen“. Dies erzeugt bei jedem Schritt eine „Überrotation“. Ganz klar Kraftvergeudung! Hier gilt das „Läuferdreieck“ zu wahren, dass heisst das Ihr die Arme zu 90 Grad mitschwingt. Nicht zu hoch! Höchstens zum Bauchnabel.

Gerade am Anfang ist man auch nicht so wirklich konzentriert, d.h.es ist schwierig sich auf die Lauftechnik zu konzentrieren. Wichtig ist, dass Ihr mit der Zeit auch die mentale Stärke ausbaut. Ich persönlich bin gerade am Anfang immer mal in der Stadt gelaufen. Warum? Ganz einfach! Wenn Ihr an den Schaufenstern vorbeilauft, könnt Ihr Euch selbst prima beobachten, seht also Euren Laufstil. Dieses Spiegelbild hilft Euch. Natürlich könnt Ihr auch einen guten Freund fragen, ob er mal schnell ein Video dreht.

Lauftechnik
typische Problemzone des Läufers

Nun zur Lauftechnik – der optimale Fußaufsatz

Klar ist wichtig die Körperhaltung richtig zu positionieren, nur das Abrollen der Füße und das Aufsetzen ist mindestens genauso zu optimieren.

Ob Ihr mit der Ferse, dem Mittelfuß oder dem Vorfuß aufkommst, ist dann weniger entscheidend, wenn Ihr mit dem Körperschwerpunkt schön weit nach vorn kommt.

Mehr Tempo mit der Vorfußtechnik

Bei dieser Lauftechnik setzt Ihr erst mit dem Ballen auf und zwar mit der äußeren Seite. Ich habe selbst einen guten Freund, der hier in Berlin eine Praxis hat, in der er sich mit dieser Thematik sehr auseinandersetzt. Ich bin selbst häufiger dort, um mich selbst immer zu überprüfen und mir die neuesten Info´s darüber abzuholen. Es ist natürlich klar von Vorteil, wenn man einen guten Arzt hier vertrauen kann, der auch qualitativ immer vorn ist. Man kommt dann auf dem Kleinzehen-Grundgelenk auf. Im Endeffekt kommt man trotz allem in der Stützphase mit dem kompletten Fuß auf. Nur bei kurzen sehr schnellen Einheiten laufe ich ausschließlich Vorfuß. Wenn Ihr am Anfang diese Lauftechnik ausprobiert, werdet Ihr feststellen, dass Eure Wade brennt:-) Das ist absolut normal.


Kurz zu den Vorteilen

  • schnelleres Laufen – höheres Tempo
  • Eure Lauftechnik ist deutlich effizienter
  • die Belastung der Knie ist deutlich geringer, jedoch benötigt Ihr hier eine gut trainierte Muskulatur der Wade
  • deutlich geringeres Verletzungsrisiko, durch bessere Dämpfung (aktiv)

Usus ist der „Fersenläufer“

Hier seid Ihr bei der Landung in der typischen Pronationsbewegung, d.h.Ihr rollt über den Mittelfuß ab, nachdem Ihr auf der Ferse aufkommt. Unter den Hobbyläufern ist dies die häufigste Lauftechnik, die angewandt wird. Ob Ihr hier eine Änderung anstrebt ist m.E.davon abhängig, ob Ihr derzeit Probleme mit Eurer jetzigen Lauftechnik habt.

Kurz zu den Vorteilen

  • man braucht sich nicht umzustellen, da man es eh „kann“
  • für Hobbysportler oft ausreichend

Ich persönlich halte am meisten von der Vorfußtechnik. Es bringt mehr Speed, ist gesünder (wenn man es nicht übertreibt 🙂 und stärkt die Wadenmuskulatur.

Euer Matcharunner

Die Ruhe nach dem Sturm – 21k

Mein RUN nach dem Sturm

Heute bin ich mal nach dem Sturm von heute Nacht einfach los. Ich hatte mit mir lange gerungen, da ich zum Einen am Dienstag voll durchgeknetet worden bin. Es war eine spezielle Faszienmassage. Viel verklebt. Ich muss hier mehr mit der Faszienrolle „rollen“. Auf der anderen Seite hatte ich mir danach den kleinen Zeh gebrochen. Nun ja, da kann man eh nix machen, außer aufpassen. Dick und rot ist er, aber der Test heute war top. Ich hab ihn kaum gespürt.

Ich bin bewusst den Mauerweg entlang gelaufen, da Weg gut geteert ist. Das hatte gestern so derart runter gehauen, dass viele Bäume einfach mal umgeknickt worden.

Matcharunner´s Halbmarathon
Sturmschäden

Ansonsten bin ich sehr ruhig losgelaufen. Unterwegs konnte ich immer mal ein paar Foto´s machen, mich hier und da mal umschauen, also echt ein angenehmer Lauf ohne zu sehr auf die Pace zu achten und Alles rauszuholen. Die Temperatur war super. Durch den Regenguss hatte es sich schön abgekühlt. Nicht zu sehr, dennoch spürbar angenehm. Man konnte dadurch die Luft richtig schön tief einatmen, nicht so trocken wie sonst – ein Traum!

Matcharunner auf dem Halbmarathon
traumhafte Landstraßen & top Wetter

Mein Puls lag sehr lange bei ca.140-145 HF, erst später bei ca.150-155 HF. Die Pace am Anfang ca.4,25 min/km und später ist die bei ca.4,05 min/km eingependelt. Zum Schluß bin ich es ruhiger angegangen, da ich die Muskeln vom Dienstag noch richtig gespürt habe. Ausgelaufen bin ich mit einem Schnitt von 4,13 min/km und einem durchschnittlichen Puls von 150 HF.

Da es nicht volle Pulle gewesen ist, ich mich nun noch echt gut fühle, bin ich sehr zufrieden.

 

Euer Matcharunner

5 Schritte zum schnellen Aufwärmen

Das richtige Warm-up

Es ist immer wieder ein heiß diskutiertes Thema – Wie soll ich mich schnell richtig aufwärmen? Unter Läufern hab ich häufig mitbekommen, dass dieses Thema häufig KEIN Thema ist. Ungünstig!!!

Gerade wenn Ihr morgens oder eben gleich in der Früh loslauft ist es wichtig, sich zumindest kurz aufzuwärmen. Die meisten laufen locker los oder machen eben einfach nur lockere Übungen. Nun, besser als gar nix. Nur mit zunehmenden Training bzw. Intensität ist es sehr fahrlässig, sich nicht gut vorzubereiten.

Endkonsequenz ist häufig eine Verletzung. 

Wichtig ist es Euren Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Das sorgt für bessere Durchblutung und bereitet dann Sehnen, Gelenke, Muskeln und den Körper insgesamt besser auf die bevorstehende Aktivität vor. Was die Wenigsten wissen, durch die erhöhte Körpertemperatur werden die Gelenke, die Sehnen und die Bänder besser vorbereitet. Die Elastizität nimmt deutlich zu. Effekt = deutlich weniger Verletzungsanfälligkeit!

Herz-Kreislauf-System, Gehirn, Nerven etc.werden dabei genauso vorbereitet, somit seid Ihr dann auch wesentlich konzentrierter und könnt Euch besser fokussieren.

Ich weiß, die meisten Läufer haben eben keine Zeit, wollen gleich lostigern.

Dehnen und stretchen
Richtig aufwärmen und dehnen
Ok, dann hier die 5 wichtigsten Schritte:
  1. 3-4 Minuten zügiges Gehen oder Traben, um die Körpertemperatur zu erhöhen
  2. Fuß-und Hüftgelenke vorbereiten (Fußgelenkarbeit, Abrollen etc – denkt an MoonWalk:-), Kniehebelauf mit Außenrotation, auch den Hampelmann nicht vergessen:-))
  3. Dynamisches Stretching der Muskulatur der Beine (Ausfallschritte, abfedern und dabei den Oberkörper drehen bzw.den Arm nach oben drehen, dabei schaut Ihr auch bitte in die Luft)
  4. schnellere und dynamischere Übungen (Kniehebelauf schnell und auch sehr schnelles Trippeln – denkt an die Fussballer beim Training!)
  5. Und nun langsam mit dem ersten Kilometer beginnen!

Euer Matcharunner

Die 8 wichtigsten Tipps beim Laufen bei Hitze

Laufend bei Hitze? Der muss länger regenerieren!

Der Sommer scheint nun doch noch zu kommen:-) 40 Grad Hitze und mehr sollen es werden und viele werden sich fragen, soll ich denn nun Laufen oder ist es kontraproduktiv? Hmmm, meiner Meinung nach sollte man schon unterscheiden, ob man nun schon voll im Training steht, der Stoffwechsel etc. sich eingestellt hat oder ob man nun erst anfängt. Ich denke Euch ist klar, dass man hier schon erkennen kann, dass eine pauschale Aussage hier schlecht zu treffen. Dennoch gelten schon noch relativ pauschale Dinge, die man berücksichtigen muss.

Das Herzkreislaufsystem und der Organismus werden bei Hitze sehr stark gefordert. Im Allgemeinen werden Mediziner ganz klar sich gegen Sport bei Hitze aussprechen. Der Flüssigkeitsverlust ist hier nochmals höher und die ausgesonderten Nährstoffe, Salze etc.müssen dem Körper zeitnah wieder zugeführt werden.

Erste Empfehlung: Steht früh auf! Lauft in der Früh!

Wer gerade bei Hitze unbedingt trainieren möchte, dann bitte danach ausreichend regenerieren!

Die 8 wichtigsten Tipps beim Laufen in der Hitze

 

  1. Laufe am Besten im Schatten bzw. im Wald!
  2. An warmen Tagen bitte leichte Kost zu Euch nehmen!
  3. Sonnenschutz, bitte nur „fettarm“! Fetthaltige Creme´s können die Poren verstopfen, sprich schwitzen wird verhindert!
  4. Eure Kleidung sollte atmungsaktiv sein!
  5. Bitte wählt KEINE Stirnbänder, sondern eher Basecaps! 
  6. Nach dem Laufen elektrolythaltige Getränke konsumieren! Salze, Mineralien etc.
  7. Am Tag des Laufens genügend trinken (über den Tag verteilt!)
  8. Bei Hitze fällt der Blutdruck, das Herz arbeitet mehr – also die Intensität reduzieren und langsamer laufen


    So, dann mal los und passt auf Euch auf… Euer Matcharunner

Schmerzmittel sind KEINE Vitamine!

Matcharunner´s Erfahrung mit Ibuprofen bzw.Schmerzmittel beim Laufen

So, Freunde des Laufen´s. Ich rede nun mal von eigener Erfahrung!

Ich bin mal vor geraumer Zeit mit guter Pace ins Ziel gelaufen. Fragt bitte nicht, wie es mir danach erging. Ich musste mich des Öfteren übergeben und bekam zusätzlich auch noch Fieber. Danach gab es den unweigerlichen Weg zum Arzt. Ich muss dazu sagen, dass ich vor dem Run ca.5-7 Ibuprofen eingenommen hab. Warum? Ganz einfach! Ich war vorher nicht so richtig fit und auskuriert hatte ich mich auch nicht.

Was passiert während des Laufens?

Die Schmerzmittel setzen den Nieren zu! Dadurch das die Organe beim Laufen bzw. Joggen eh sehr stark beansprucht werden oder gar durchgeschüttelt werden, ist das noch einmal Stress pur.

Was kann noch passieren bzw.ist mir dann beinahe passiert? Die Muskeln die überlastet sind zerfallen, dass Eiweiß gelangt ins Blut und verstopft die Nierenkanäle. Davor schützen spezielle Hormone. Diese steigern den Blutfluß zu den Nieren und verbessern dadurch die Ausscheidung der Schadstoffe.

Durch Ibuprofen wird dies jedoch dann gehemmt!

In den vergangenen Jahren habe ich es ehr häufig gehört, dass Sportler zu viel oder überhaupt Ibuprofen oder eben irgendwelche Schmerzmittel nehmen. Die Folge, man hört es nicht selten in den Medien, Nieren gehen kaputt und es gibt dann die Transplantationen.

Das muss nicht sein!

Nebenbei ist es nochmal wichtig zu erwähnen, dass man den Magen dabei Einiges zumutet. Die Läufer, die vor dem Rennen sich die Pillen einwerfen denken, dass Sie dadurch den Schmerz lindern. Hmmm, sehr kurzfristig gedacht. Zunächst schon, nur die negativen Aspekte werden dabei viel zu oft unterschätzt. Der Magen-Darm-Trakt wird definitiv überbeansprucht.

Da bei einer sportlichen Betätigung der Magen Darm unterversorgt wird und das Blut, sowie der Sauerstoff für die Muskeln benötigt werden, kommt es dann zu den erheblichen Komplikationen. Schmerzmittel stoppen das Enzym Cyclooxygenase (vielmehr hemmen sie das) und damit die Produktion schleimhautschützender Hormone.  Damit einhergehend sind die Folgen meist absehbar, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Da Schmerzmittel den Blutdruck ansteigen lässt, ist es auch für Bluthochdruckpatienten höchst gefährlich.

Was ist Hyponatriämie?

Durch die Elektrolytentgleisung kann das Gehirn anschwellen. Kochsalzreiche Getränke sind bei langen Einheiten hier sehr wichtig!

Also, Schmerzmittel sind KEINE Vitamine!

In dem Sinne – Euer Matcharunner