Matcharunner testet den Hoka Huaka I Laufschuh I Test der besonderen Art

Meine Erfahrung mit dem Hoka Huaka

Euch sagt die Marke Hoka nichts? Na dann, googelt mal und Ihr werdet feststellen, dass Hoka sich fest bei den Ultraläufern etabliert hat. Auch Trailexperten schwören auf die Marke. Zunächst sehen die Schuhe speziell aus. Gerade wegen dem Design (finde ich richtig geil!) und der dicken Sohle. Viele Hoka´s sind auch mit extrem viel Dämpfung bestückt.

Der Hoka Huaka jedoch bietet eine Sprengung von 2mm an, hat zumindest weniger Dämpfung wie man eigentlich erwartet und weisst ein unglaublich niedriges Gewicht auf. Wie kann das zusammen passen? Ganz einfach! Für lange Läufe benötigt Ihr, einen DIREKTEN, FLEXIBLEN, KOMFORTABLEN Schuh, der auch noch möglichst eine niedrige Sprengung aufweist.

OPTIMAL – Der Hoka Huaka!


Ich laufe diesen Laufschuh schon länger. Meine langen Läufe absolviere ich sehr easy. Ohne zu drücken, ohne Blasen und mit genügend Bewegungsfreiheit im Vorfuß, ist es unglaublich angenehm lange Laufeinheiten zu bewältigen. Da ich Vorfußläufer bin, kommt mir die niedrige Sprengung sehr entgegen. Ich hätte auch nie gedacht, dass dieser Laufschuh im Regen auf der Straße sehr viel Grip hat. Auch wenn es mal ab und zu in den Matsch geht oder auch auf Waldwegen entlang geht, dieser Schuh ist hier top.

 

Der Hoka Huaka hat ein Schnellschnürsystem. Anfang bin ich erst skeptisch gewesen, ob dies wirklich so gut funktioniert, wie in der Werbung dargestellt. Seid Euch sicher, dass hält! Im Gegenteil, passt auf das Ihr den Schuh nicht zu fest schnallt. Blut sollte weiter in den Fuß ankommen :-).

Gerade gestern war in ich einem sehr bekannten Berliner Laufladen, einer der Wenigen, die die Marke Hoka anbieten. Auf die Nachfrage nach einem anderen Modell von Hoka (Tracer), gab es nur die Antwort. „Die Firma fliegt eh aus dem Sortiment!“. Wie bitte?

Aus meiner Sicht absolut unverständlich! Probiert die Marke gern mal aus und gebt mir gern Feedback!

 

Euer Matcharunner

 

32k – Matcharunner im Training

Wie schaut mein Training als Marathonvorbereitung aus – Hoka Huaka

 

Ganz einfach – Plan sollte man haben, dennoch kann man auch mal ungeplant einen 32k laufen. Ohne Ziel, einfach mal adhoc schauen, wie sich die Beine anfühlen, wie die Luft ist, wie man drauf ist, ob Blasen sich ankündigen, ob was im Magen Hin und Her schwabert…Naja, eben mal adhoc 🙂

 

Garmin Fenix3 - Matcharunner 32k
Garmin Fenix3

 

Gewählt hatte ich meine Hoka Huaka. Der Schuh ist leicht, komfortabel, nicht zu sehr gedämpft (wie sonst bei Hoka üblich), UND ist zusätzlich dennoch flexibel. Einfach ein Traum von Laufschuh. Da ich nicht auf Termin unterwegs war, wählte ich meine Hausstrecke, also den Mauerweg im Süden Berlins in Richtung BER. Ja genau BER. Das ist doch der Flughafen, der wohl nie eröffnet wird oder der vielleicht mal abgerissen wird. Keine Ahnung…egal wie, jedenfalls steht hier Alles in den Sternen.

Die Luft – es hatte nachts geregnet. Es wurde wieder warm. Mein Start war gegen 10.00 Uhr. Einen Tag vorher hatte ich die Laufschuhe ADIDAS Adios 3 Boost getestet. 5k und 10k Rekorde gebrochen, also war ich gespannt auf die lange Einheit. Aber wie gesagt, ich wollte bewusst dadurch schon adhoc entscheiden.

Die Pace wurde langsamer – Die Hoka´s Huaka wie immer TOP!

Die ersten Kilometer bin ich bewusst langsam angegangen. Mein Schnitt lag so bei einer Pace von ca.4.15 min/km. Automatisch nach ca.5-6 Kilometer lag er ganz easy bei ca.4.00 min/km. Also ging es bei mit schön im Flow weiter. Bloß kein Stress dachte ich mir. Läuft schon 🙂

Nach ca.15 km merkte ich schon, dass die Pace abnimmt. Da ich schön mit niedrigem Puls lief, war auch kein Thema ein wenig Speed raus zu nehmen. Mein Durchschnittspuls lag so bei 145. Also, alles im grünen Bereich. Spätestens nach dem 22 km war mir klar, ok wieder ein wenig Speed rausnehmen, da die Muskeln vom vorigen Tag echt ausgepowert waren. Knochen, Sehnen, Bänder etc.waren ok. Nur die Power war raus.

Dennoch, einen Schnitt von 4.29 min/km war in Anbetracht der Umstände absolut in Ordnung.

 

Euer Matcharunner