Matcharunner´s ungeplanter 30k RUN – KlatschmohnRUN

Wieso zum Montag ein ungeplanter 30k RUN?

Ganz einfach! Ich hatte mit mir gerungen, ob ich laufen geh oder nicht. Die Vorwoche hatte es in sich gehabt. Fast jeden Tag Läufe, allesamt gut intensiv. Und am Samstag nach meinem 13k noch eine Fussballparty mit meinem Sohn. Eltern mit Sohnemann gegen andere Eltern mit Sohnemann. Da merkte ich schon, Laufen geht nach vorn und Fussball mal um die Ecke mit Stop und fettem Antritt.

Ab Sonntag merkte ich mal richtig die Muskelkatze. Naja, und am Montag noch volle Hütte. Ich Kopf ausgeschalten (ja, kann ich sehr gut:-)) und ab ging die Post. Muss gleich dazu sagen, da ich meine Muskeln mal richtig spürte, bin ich um die 140 HF angelaufen (Herzfrequenz).

Während des Laufes legte ich mich auch gleich darauf fest, dass ich einen sehr niedrigen Durchschnittspuls möchte. Also, easy Going angesagt.

Am Kreisverkehr in Diedersdorf
Zurück über Kleinbeeren

Ich bin mal Richtung Süden gelaufen, bedeutet von Teltow aus über die Felder Richtung Diedersdorf. Schnell war mir klar, ok, dass wird ein über 25k RUN.

Matcharunner in Action

Ich fühlte mich auch noch nach 12km pudelwohl, und drehte ab Richtung meiner 30k Route über Kleinbeeren. Ich nutzte meine niedrige HF einfach mal, um ein paar schöne Foto´s zu schießen. Die Felder voller Klatschmohn. Ein Traum zum Laufen. Auf dem Weg mitgenommen, meine Hoka Huaka. Ich weiß zwar nicht wieviel Kilometer die nun schon drauf haben, aber ich merk, die Dämpfung lässt zum Schluß leicht nach. Vielleicht auch nur so ein Gefühl, mal schauen was später mit Denen noch so geht.

Matcharunner im Traumfeld

Durch meine easy Einstellung legte ich häufig mal die Kopfhörer beiseite und horchte mal in die Natur. Interessant was man nun auch mal verpasst, wenn die Dinger drauf sind. Naja, vielleicht komm ich auch noch auf den Geschmack Wellness Läufe ohne Kopfhörer zu pacen….:-)

Auf dem Rückweg hatte ich noch im Schnitt eine HF von ca.145. Für die Pace fand ich die sehr gut. (Pace dann so bei 4.25 min/km)

Mein Beine spürte ich nun schon nicht mehr. Die waren völlig breit und ausgepowert. Der Gedanke nach Flüssigkeit war stetig präsent. Ich hatte zwar vorher genug getrunken, doch es nun doch ca.2 10h werden, freute ich mich schon richtig auf Flüssigkeit. Nach den 30 km mit einer echt guten Durchschnittspace waren meine Beine platt und der erste Weg zum Kühlschrank. Ich fand erst einmal nix Anderes als Schöfferhofer Mix. Aber egal – im Nu war dat Weg.

 

Euer Matcharunner

 

Klatschmohn